Update zu unseren Affen
Wir haben heute eine freudige Nachricht zu verbreiten. Wie Sie wissen, beherbergt der Franziskushof nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Affen. Da unsere Innenräumlichkeiten für Letztere aber sehr klein und nicht artgerecht sind, haben wir lange nach einer adäquaten Unterbringung für „Pascha“ und Co gesucht - und jetzt haben wir sie endlich gefunden. Mit Hilfe der holländischen Affenauffangstation „AAP Stichting“, die uns bereits des Öfteren behilflich war, haben wir Ende letzten Jahres einen Platz für den Rhesusmann „Pascha“ angeboten bekommen, und als wir uns zu Ende gefreut hatten, kam die nächste tolle Nachricht: Sie nehmen auch die beiden gehaubten Kapuzineraffen „Momme“ und „Bubi“. Am 19. Dezember war es dann soweit. Unter Aufsicht des Kreisveterinärs und des behandelnden Tierarztes wurden sie mit einem Spezialtransport nach Österreich in das „Wiener Tierschutzhaus“ verbracht. Wir haben auch bereits die ersten Photos erhalten, die Sie untenstehend ansehen können. Uns ist das Herz buchstäblich aufgegangen, als wir gesehen haben, wie zufrieden sie jetzt sind und wie interessiert sie ihre neue Umgebung erkunden. „Pascha“ wurde mittlerweile mit einem anderen Rhesusaffen zusammengebracht und muss nun auch nicht mehr alleine leben.
Nur für Mallörchen haben wir noch kein Plätzchen gefunden, aber wir bleiben am Ball.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei „AAP Stichting“ und dem „Wiener Tierschutzhaus“ bedanken, ohne die das Alles nicht möglich gewesen wäre
                                                                                                   
 
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Kämpfer Freddy

Hier ein Bild von Freddy, als er noch bei uns war,
und eine kleine Collage aus seinem neuen Zuhause:

Hallo liebe Tier20180112141838.jpgfreunde,

heute wollen wir euch von unserem tapferen Kämpfer Freddy erzählen.
Freddy kam Ende Oktober mit 4 anderen Katzen von befreundeten Tierschützern zu uns.
Die Tierschützer hatten zu viele Tiere und baten uns um Hilfe.
Nachdem wir die Katzen bei unserem Tierarzt untersucht hatten, stellte man bei Freddy einen kaputten Zahn fest,
der operativ entfernt werden musste. Diese Operation verlief jedoch anders als erwartet.
Erst ging alles nach Plan, der Zahn konnte entfernt werden, und Freddy sollte behutsam wieder aufwachen!
In der Aufwachphase fing er jedoch an, komisch zu atmen, was nicht normal war.
Man entschied sich dafür, Freddy, solange er noch nicht ganz wach war, zu röntgen, um zu schauen, was da los war.
Die Diagnose war alles andere als schön.
Er hatte ein Loch im Zwerchfell, und durch dieses Loch hatte sich der komplette Dünndarm in den Brustraum geschoben. Die Lunge war daher extrem eingequetscht und konnte sich gar nicht richtig entfalten.
Als wir von dieser Diagnose erfuhren, waren wir zunächst sehr geschockt, denn so etwas ist selten, und es hieß,
dass ein Loch im Zwerchfell nicht immer operativ zu behandeln ist, und es auch trotz Operation zum Tod führen kann. Freddy sollte natürlich eine Chance bekommen, und so schickten wir ihn ein paar Tage später nach Duisburg in eine Klinik.
                                          Dort wurde er operiert und hat alles super überstanden! Da Freddy auch schon bei uns ein kleiner Charmeur war, ließ er natürlich auch bei den Pflegerinnen die Herzen höher 20180112151807.jpgschlagen. Als Freddy dann soweit war, die Klinik zu verlassen, und wir schon alles in die Wege geleitet hatten, erhielten wir einen erfreulichen Anruf.
Der Freddy war dort so toll, und eine Pflegerin hat sich so sehr in ihn verliebt, dass Sie ihn gerne direkt von der Klinik mit zu sich nach Zuhause nehmen wollte. Nun lebt er glücklich und zufrieden bei seiner Pflegerin und hat durch eine zufällige Diagnose sein Zuhause gefunden.