Sie haben sich für eine Katze entschieden
und somit nicht nur einen verspielten, verschmusten, anschmiegsamen
und geheimnisvollen Hausgenossen erworben; Sie haben zugleich
Fürsorgepflicht und Verantwortung für ein schutzbedürftiges,
von Ihnen abhängiges Lebewesen übernommen. Eine Katze
kann bei guter Pflege ein Alter von 18 bis 20 Jahren erreichen!
Freigänger:
Wenn Ihre Katze (ohne Gefahr) nach draußen
darf, müssen Sie immer daran denken, dass Sie ein kleines
Raubtier beherbergen. Es ist ohne weiteres möglich, dass
Ihr Liebling mit einem "Geschenk" für Sie nach
Hause kommt. Hierbei kann es sich um verschiedenste Kleintiere
handeln. Natürlich will die Katze dafür gelobt werden.
Also scheuen Sie sich nicht davor, Ihrer Katze die jetzt von
ihr erwarteten Streicheleinheiten zu geben.
Lassen Sie die Katze mindestens 4-6 Wochen
in der Wohnung, bevor Sie sie das erste mal in die neue Umgebung
nach draußen lassen!
Wohnungskatzen:
Viele Katzen sind mit einem Leben in der
Wohnung durchaus zufrieden und entwickeln keinen Freiheitsdrang.
Ihrer Katze Abwechslung, Spiel und Spaß in der Hausgemeinschaft
zu bieten, ist Ihrer Phantasie freigestellt. Oft genügt
schon ein vom einkaufen mitgebrachter Pappkarton, den Ihre Katze
mit Freude beschnüffeln und als Schlupfwinkel benutzen
kann. Dinge, wie ein Bällchen, raschelndes Papier oder
eine lange Schnur können die Katze zum Spielen und Toben
anregen.
Achten Sie darauf, dass Die Fenster
und Türen immer verschlossen sind. Eine Wohnungskatze
ist nicht mit den gegebenheiten der Umwelt vertraut und hat
es schwer sich im Freigang zurecht zu finden.
Bitte bedenken Sie, dass Kipp-Fenster eine Todesfalle für
Katzen darstellen kann. Die Tiere können sich bei dem
Versuch nach draußen zu gelangen einklemmen und somit
weder vor oder zurück gehen. Durch die Panik und die
damit verbundenen Bewegungen können die inneren Organe
zerquetscht werden und das Tier elendig verbluten.